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15. August — 31. Oktober 2020
Plan B.
Bäume als Partner für eine klimafreundliche urbane Zukunft

Bäume sind heute mehr denn je wichtige Partner des Menschen.
Bei der Rettung des Klimas kommt ihnen eine bedeutende Rolle zu – das gilt insbesondere für Städte. Sie kühlen die Luft, spenden Schatten, sind Nahrungsquelle für Bienen und ermöglichen vielfältiges Leben, um nur ein paar Beispiele dafür zu nennen, was Stadtbäume täglich für uns leisten.


Die Ausstellung «Plan B.» macht das unterschätzte Potenzial von Stadtbäumen anhand von Kunst und Gestaltung sichtbar und sorgt mit einem partizipativen Rahmenprogramm dafür, dass Besucherinnen und Besucher erfahren, was sie lokal tun können, um Stadtbäume zu schützen, um zu einer klimafreundlichen Zukunft — in Basel und darüber hinaus — beizutragen.


Plan B. zeigt künstlerische Arbeiten von Daniela Vollmer, Valentin Egli, Izabela Cook und Linda Dagli Orti, Benedikt Wöppel und Erich Aleksei Maier, Swen Keller, Maria Marggraf, Nina Horbaty, Clara A’Campo und Kasimir Krneta. Zudem umfasst sie Video-Interviews mit Baum-Expertinnen, gefilmt von Esther Petsche, sowie ein Archiv, dass das Engagement der Lokalbevölkerung für Bäume dokumentiert, «Basels Zukunftsbäume».


Die Ausstellung ist familienfreundlich konzipiert. Bei den Ausstellungstexten wurde auf eine allgemeinverständliche Sprache Wert gelegt. Die Ausstellungstexte sind in deutscher Sprache gedruckt, eine englische Fassung des Intro-Texts ist vor Ort vorhanden. Die Ausstellung ist barrierearm gestaltet.


Plan B. ist Donnerstags und Freitags von 14.00 — 20.00 Uhr und Samstags und Sonntags von 11.00 — 20.00 Uhr geöffnet. Abweichende Öffnungszeiten (z.B. für Schulklassen oder andere Gruppen) auf Anfrage. Da die Kuratorin während der Öffnungszeiten fast durchgängig anwesend ist, kann jederzeit ein persönlicher Austausch und eine Führung durch die Ausstellung ermöglicht werden.


Die Ausstellung wird dank der Unterstützung der Ernst Göhner Stiftung, der Stiftung Spitzenflühli, der Stiftung Temperatio, der IWB, des Amtes für Wald beider Basel, der Swiss Cultural Challenge sowie weiterer anonymer Spender ermöglicht. Ein grosses Dankeschön gilt auch dem Verein Shiftmode sowie den vielen tollen Helfer*innen.


kuratorisches Konzept: Julia Sommerfeld
Szenografie: Carola Scherzinger
Grafik: Martin Golombek

Rahmenprogramm

Der Baum als Lebensraum – Nisthöhlen für Vögel bauen
Sa, 26. September (14:00-16:00)


Bäume gehen vielfältige Beziehungen mit unterschiedlichen Lebewesen ein – neben Insekten, Menschen und Pilzen sind darunter auch viele Vogelarten. Für kleine höhlenbrütende Vogelarten bauen wir Nisthilfen, gemäss der Empfehlungen der Vogelwarte Sempach. Zu den heimischen Höhlenbrütern gehören u.a. Kohl- und Blaumeise, Spatz, Kleiber oder der bedrohte Gartenrotschwanz. Deinen Nistkasten kannst du danach in deinen Lieblingsbaum hängen. Beim Bau verwenden wir überwiegend recycelte Materialien.


Die Hälfte der Einnahmen geht an den Verein Árbol Conrazón zur naturnahen Aufforstung des Sacred Mountain in Ecuador, die andere Hälfte dient dem Verein Zentrale für Umweltausstellungen zur Deckung der Ausstellungs- und Materialkosten.


Treffpunkt: Wir treffen uns pünktlich vor dem Ausstellungsgebäude «Roter Korsar» (Uferstrasse 40, 4057 Basel).
Teilnahmekosten: 30.- pro Person (Kinder 15.-)
Maximale TeilnehmerInnen-Anzahl: 10
Teilnahmebeitrag bitte bar mitbringen.
Anmeldung: info@umweltausstellungen.ch




Urbanes Waldbaden
Sa, 5. September (14:30-15:30)


Waldbaden, «Shinrin Yoku», ist eine wohltuende Achtsamkeitspraxis aus Japan – die wir in den urbanen Raum bringen. Denn auch in der Stadt gibt es viele schöne, oft wenig beachtete Bäume und Baumgruppen, die uns einen achtsamen Umgang mit unserer natürlichen Umwelt lehren können.
Bäume helfen zu entschleunigen und schenken uns gesunde Power und Glück. Sie beruhigen uns nachweislich, lindern Aggressionen und stärken unser Immunsystem. Gutes, von dem wir mehr in der Stadt gebrauchen können!


Der Workshop wird angeleitet vom Coach Astrid Walliser Böhm. Wir werden uns sehr langsam und achtsam, schweigend, im Gehen und Stehen in die Nähe der Bäume beim wunderbaren Kronenplatz in Kleinhüningen bewegen und in diese eintauchen, darin «baden». Wir werden eingeladen, unseren Atem als Vehikel zu nutzen, um in einen friedlichen Zustand der inneren Stille und Konzentration zu kommen. Der Effekt wird sich nach dem Workshop einstellen, dass du dich ruhig und entspannt, friedlich fühlst.


Treffpunkt: Wir treffen uns pünktlich um 14.20 Uhr beim Brunnen am Kronenplatz, 4057 Basel.
Teilnahmekosten: 20.- pro Person
Maximale TeilnehmerInnen-Anzahl: 10
Teilnahmebeitrag bitte bar mitbringen.
Anmeldung: info@umweltausstellungen.ch




Baumspaziergang - allerlei Geschichten zum Ahorn
Sa, 29. August (15:00-16:00)


Wie wichtig Bäume auch in der Stadt sind, vergessen wir StadtbewohnerInnen sehr oft. Dabei sind sie sowohl willkommene Schattenspender als auch Sauerstofflieferanten und sorgen als prägende, grüne Gestaltungselemente für ein angenehmes Wohnumfeld und gesundes Stadtklima. Dazu sind sie ein wichtiges Glied in der Kette der Stadtnatur — für Flechten, Insekten, Käfer oder Vögel.


Einer der besonders schönen Baumorte in Basel ist der Kannenfeldpark. In ihrer Führung durch den Park wird Katja Hugenschmidt, langjährige Baumaktivistin und Präsidentin des Vereins Ökostadt Basel, uns die Welt der Ahorne nahebringen. Über 150 Ahornarten gibt es und Menschen hegen in unterschiedlichen Teilen der Erde eine reiche kulturgeschichtliche Beziehung zu ihnen.
Als Mitglied der Baumschutzkommission wird sie in ihrer Führung spannende Einblicke geben in die Vergangenheit und Gegenwart der Grünflächenplanung in Basel.


Teilnahmekosten: Kollekte
Treffpunkt: Kannenfeldpark, Eingang Burgfelderstrasse
Anmeldung erwünscht unter info@umweltausstellungen.ch




Sharing is Caring! Die Zentrale für Umweltausstellungen möchte auf eine weitere spannende Veranstaltung hinweisen, die sich ebenfalls mit dem Thema Stadtbäume im Klimawandel befasst:


Basler Stadtbäume im Klimawandel, Dienstag, 01. September 2020, 17:30-19:00 Uhr, organisiert von der Stadtgärtnerei, mehr Infos: Basel natürlich